Abfälle werden zu "Grüner Kohle".
Die Entwicklungen in diesem Zusammenhang könnten langfristig einen riesigen Vorteil gegenüber anderen fossilen Kohleherstellungsverfahren bieten: Alle Pflanzenreste und Bioabfälle sowie Klärschlamm können verwertet werden. Tierische Abfälle können - in Mindermengen beigemischt – zusätzlich verwertet werden. Damit macht die Hydrothermale Karbonisierung Abfall zu einem neuen Rohstoff und stellt die Weichen für die vollständige Energiegewinnung aus Biomassen. Zudem benötigt der Herstellungsprozess vergleichsweise wenig Primärenergie. Die Einsatzmöglichkeiten dieses neuen Verfahrens, das auch gegenüber der Kompostierung viele Vorteile hat, sind beinahe unbegrenzt. In Folge lässt sich aus der grünen Kohle auch umweltfreundlicher Strom gewinnen.
